Ulrich Fuchs - feine Streichinstrumente - Instrumentenhandel
ALLES STRADIVARI?
Anmerkungen zum Handel mit Streichinstrumenten

Die berühmten italienischen Meister des 18. Jahrhunderts sind in den letzten dreißig Jahren so teuer geworden, dass sie in der Regel nur noch von Banken oder Stiftungen gekauft werden können. Die Geige ist nicht mehr „nur“ Klangwerkzeug, sondern längst zu einem Spekulationsobjekt geworden. Der anspruchsvolle Musiker von heute hat nur zwei Möglichkeiten: Entweder er kauft ein modernes Instrument oder er macht sich auf...

...die spannende Suche nach den verkannten Meistern!
In den vergangenen 250 Jahren hat es in ganz Europa Geigenbauer gegeben, die Streichinstrumente in einer Qualität gefertigt haben, die völlig zu Unrecht im Schatten ihrer berühmten Kollegen aus Cremona standen. Oft waren es Meister, die in kleinen Werkstätten nur einige wenige Exemplare herstellten, die im Lauf ihrer Geschichte selten auf den Markt kamen. Der Klang dieser Instrumente war meist hervorragend, weshalb sie nicht verkauft, sondern ein Musikerleben lang gehegt und gepflegt wurden. Die Preise für unsere verkannten Meister werden von zwei Marktgesetzen des Instrumentenhandels bestimmt. Erstens: Preise steigen, wenn Instrumente gehandelt werden. Zweitens: Nur die Marke „Italien“ ist richtig wertvoll. Die Folge: Die mitteleuropäische Geigenbaukunst hat Klangwerkzeuge der Spitzenklasse hervorgebracht, die heute noch vergleichsweise günstig zu haben sind.

Das möchte ich gerne ändern!
Es ist nicht die Herkunft eines Instruments, es ist die handwerkliche Expertise, die es außergewöhnlich macht. Deshalb habe ich es mir zur Aufgabe gemacht eine Alternative zu überbewerteten und überteuerten Streichinstrumenten anzubieten. Ein vernünftiges Verhältnis aus Qualität und Preis ist mein Ziel. Es gibt einen Markt für Streichinstrumente der Spitzenklasse zu bezahlbaren Preisen.

Marinus Capicchioni
Rimini 1962
Viola
Annibale Fagnola
Torino 1927
Violine
Mario Gadda
Mantova 1986
Violoncello